Nachdem Edessa im Winter 1144 wieder an die Muslime gefallen war, rief Papst Eugen III erneut zum Kreuzzug auf. Obwohl er ausschließlich die Franken zum Kreuzzug aufforderte, überzeugte Bernhard von Clairvaux König Konrad III, sich am Kreuzzug zu beteiligen.

Im gleichen Atemzug wurden ebenfalls Kreuzzüge gegen die slawischen Wenden und gegen Spanien beschlossen. Bis auf die Auseinandersetzungen in Spanien waren alle Unternehmungen zum Scheitern verurteilt.

Die deutschen Heere unter der Führung Konrads und des Bischofs Otto von Freising wurden 1147 im Nahen Osten aufgerieben, der französische König Ludwig VII verlor sein Herr 1148 in Antalya, bevor er selbst fliehen musste.

Als Ergebnis dieser Katastrophen wurden neuerliche Aufrufe des Papstes 1157 und 1184 nahezu ignoriert.